Ingolf Rascher von der Management for Health-INT und Thomas Hofmann von Showbotixx stellten die aktuellen Einsatzmöglichkeiten der humanoiden Robotik in der Pflege vor.

AG Pflege zu Gast beim ASB NRW im Annemarie-Renger-Haus Oberhausen

Pflege trifft Energiewirtschaft. Auch bei der rku-it konnte Roboter „Pepper“ von Showbotixx sowohl das Team als auch die Besucher begeistern.

Roboter „Pepper“ von Showbotixx bei der rku-it

 

AG Robotik mit dem humanoider Roboter Pepper zu Besuch in der Fachschule für Heilerziehungspflege in Geldern.  

Wir Pfleger, du Helfer! So die Einschätzung der Schüler*innen und Lehrer*innen beim Besuch im Berufskolleg in Geldern

 

Humanoide Robotik im Gesundheitswesen. Anwendungen der Therapieunterstützung in Geburtsklinik und Kinderklinik sind Germany at its best!

Best made in Germany - Japan Trade Fare - Robotik

The delegation of the Bavarian (Dominikus-Ringeisen-Werk) joint us last week in order to elaborate on the future of psycho-social care, especially with respect to autism. Ingolf Rascher, head of Institut of Robotics and KI (www.robotik-pflege.de) expresses his enthusiasm: “For people with Autism Spectrum Disorder (ASD) a new method for therapy support under application of virtual reality and humanoid robots is being tested. Teenager and young adults with relational and communication difficulty can be animated by robots to engage in social interaction and communication. Through practice with artificial intelligence robots as well as through the employment of virtual reality, the interaction and communication with real persons can be trained and thus enhanced.”

Robotik Pflege - Dominikus-Ringeisen-Werk

Matthias Hofmann von ShowBotiXX stellt Möglichkeiten und Grenzen der Robotik vor und erläutert das aktuelle SDK zur Programmierung. In der Pause konnten die TeilnehmerInnen Kontakt mit Pepper aufnehmen.

5. November 2019. Pflege trifft Energiewirtschaft. Zu Gast bei der RKU - IT. Vortrag IBM Stuttgart

Das Team von Netzwerk Kinderzukunft stellt im Rahmen der Fachtagung Lotsendienste in Geburtskliniken des Landes NRW (mags und mkffi) Möglichkeiten der Digitalisierung und des Einsatzes von KI vor. Schwerpunkte waren die sektorübergreifende Versorgung und die Unterstützung mittels humanoider Robotik in der Geburtsklinik in Kooperation mit  Netzwerken „Früher Hilfen“ und der Einsatz von KI als Entscheidungsunterstützungssystem.

Robotik - Fachtagung Lotsendienste im Gesundheitswesen

Die Pflege steht der Herausforderung eines steigenden Bedarfs nach Versorgung pflegebedürftiger Menschen bei gleichzeitigem Arbeitskräftemangel sowie einer sinkenden Zahl an Versicherten gegenüber. Um dieser Situation zu begegnen, wird seit einigen Jahren für den verstärkten Einsatz von assistierenden Technologien und Digitalisierung zur Unterstützung der Pflege plädiert. Pflegeroboter (Bendel 2018; Shishehgar et al. 2017) können hierfür durch pflegepraxisnahe Anwendungen einen wichtigen Baustein darstellen. Begrifflich wird häufig von Pflegerobotern gesprochen. Echte „Pflegeroboter“ im Sinne von Robotern, die genau wie eine menschliche Pflegekraft arbeiten gibt es aber nicht. Es gibt eine Vielzahl von robotisierten Assistenzsystemen. Diese können Beschäftigte in der Pflege unterstützen, indem sie diese entlasten oder zusätzliche Arbeiten ausführen. Die Zukunft dieser Unterstützung liegt in kooperativen Mensch-Roboter-Teams, die entlang der spezifischen Fähigkeiten von Menschen und Robotern gemeinsam Pflegetätigkeiten erbringen. Es kann davon ausgegangen werden das die arbeitsteilige Kooperation von Menschen und Roboter menschliche und technische Stärken miteinander verbinden kann. Schwächen auf beiden Seiten können so kompensiert werden und durch enge Zusammenarbeit entsteht ein Mehrwert in der Leistungserbringung für die Pflegepraxis. Gesamtbeitrag in: Pieper, Steidel, Werner (2019). XPOMET. Ingolf Rascher Cooperating Human/Robotic Teams in Healthcare.

Ingolf Raacher, XPOMET - Cooperating Human/Robotic Teams in Healthcare

Roboter als Alltagshelfer. Billy, James, Pepper und Co – Was bringen die neuen Roboter?

Eines der Schwerpunktthemen ist die Nutzung von Robotern und digitalen Helfer in der Pflege und im häuslichen Umfeld: In Senioreneinrichtungen wird bereits der humanoide Roboter Pepper eingesetzt. Unterstützung im Wohnumfeld bietet „Billy Billy“, der die Form eines Blumentopfes hat und ab November auch in Deutschland verfügbar sein wird. „Billy Billy“ kann mit älteren Menschen sprechen, sie an Termine erinnern und Sprachnachrichten abspielen. Gleichzeitig reagiert er auf Ungewöhnliches, etwa wenn der Besitzer einige Zeit lang nicht mit ihm gesprochen hat. Auch Alarmmeldungen sind möglich.

„Groß“ und „Klein“ informieren sich

Robotik: Messe, das Alter ist bunt in Oberhausen

 

Quelle: www.waz.de

In den Medien ist die Berichterstattung über Roboter nicht mehr zu übersehen. Die Diskussion ist in Deutschland angekommen, und durch Forschungsprogramme werden weitere Ergebnisse in Wissenschaft und Praxis erwartet. So war es nur eine Frage der Zeit, bis das Thema auch in der Pflege ankommt.
Die Eindrücke von Robotik sind nicht selten durch schlechte Medienberichterstattung geprägt, oder durch Einschätzungen von Personen, die allenfalls einmal an einer Informationsveranstaltungen mit der humanoiden Roboterplattform „Pepper“ teilgenommen haben. Die aktuelle Diskussion wird beherrscht von Aufmachern wie „Roboter gegen den Pflegnotstand“, „Roboter übernehmen die Arbeit im Altenheim“, bis hin zu „Pepper kommt – ach, ist der niedlich“.
Aus Sicht der AG Robotik gibt es für die anwendungsnahe Robotik in der Pflege erhebliche Potenziale. Die alleinige theoretische Beschäftigung mit dem Thema wird jedoch nicht ausreichen. Im Workshop wurden Szenarien der Versorgung und Prozessanalysen der AG Robotik diskutiert und erste praktische Anwendungen mit den Teilnehmer*innen dahingehend bewertet (a) inwieweit die Robotik die Pflege und die Versorgungslandschaft verändern wird und (b) welche Anforderungen angegangen werden müssen damit der Einsatz im Sinne einer „guten Pflege“ erfolgt.

XPOMET Workshop Berlin, Robotik in der Pflege

Bewohner und Beschäftigte informierten sich über Therapieunterstützungsmöglichkeiten mittels humanoider Robotik

Robotik - Pepper besucht die tagesplfege der fundk in Bochum

 

Im Rahmen der Anwendungs- und Akzeptanzforschung der AG Robotik in der Pflege machen Bewohner der Demenzgruppe Erfahrungen mit dem humanoiden Roboter Pepper.

obotik in der Pflege - Demenz

Auch Digital Natives werden älter. Und wer pflegt uns dann? Schon heute ist der Fachkräftemangel in der Kranken- und Altenpflege groß, zur Zeit sind deutschlandweit fast 40 000 Stellen unbesetzt. Der demographische Wandel wird aller Voraussicht nach weiter zu diesem Problem beitragen, und die schlechten Arbeitsbedingungen haben sich mittlerweile so weit herumgesprochen, dass sich kaum noch Schulabsolventen finden, die einen der Pflegeberufe ergreifen wollen.

Kein Allheilmittel, aber eine Lösung, die gleich mehrere dieser Probleme adressiert: der Pflegeroboter. Unter dieser ziemlich unglücklich gewählten Bezeichnung werden in Deutschland mobile Systeme zusammengefasst, die auf irgendeine Art und Weise bei der Pflege helfen. Im englischsprachigen Raum ist man differenzierter: Hier kennt man „Companion Robots“, die der psychosozialen Betreuung und auch einfach der Unterhaltung und dem Zeitvertreib dienen. Hierzu zählen beispielsweise der bekannte Pepper, die etwas kleinere Zora und auch die Schmuserobbe Paro. Die „Service Robots“ packen dagegen tatsächlich mit an und helfen beispielsweise beim Abräumen von Geschirr. Auch ist die Grenze zwischen Robotern und autonomen Fahrzeugen fließend – letztere können auch weite Strecken selbstständig navigieren und liefern beispielsweise Essen oder Wäsche aus. Und schließlich können Haushaltsroboter, wie wir sie schon aus unserern Häusern kennen – etwa autonome Staubsauger – auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen zum Einsatz kommen, aufgerüstet zum Beispiel mit der Möglichkeit zur UV-Desinfektion.

Die oben genannten Beispiele zeigen schon: Kein existierender Roboter kann eine Pflegefachkraft ersetzen, jedes Modell ist vielmehr auf eine konkrete Aufgabe spezialisiert und kann in diesem Bereich menschliche Mitarbeiter entlasten.

Konkrete Erfahrungen hierzu werden auch bei uns im Ruhrgebiet gesammelt: Das vor kurzem gegründete Forschungs- und Praxiszentrum „Humanoide Robotik & KI in der Pflege“ (www.robotik-pflege.de) ist eine Kooperation mehrerer Partner aus Industrie und Wissenschaft in der Region – darunter die Hamburger Fernhochschule (HFH) in Essen, Management4Health und Ruhr-Universität in Bochum, die Medizintechnik-Firma Ontaris aus Wuppertal und der Robotik-Dienstleister ShowbotiXX aus Remscheid. Hinzu kommen überregionale Partner wie die TU Clausthal und eine internationale Vernetzung in Form der Humanoid Robotics Research Platform (Dänemark, Litauen, Niederlande und Hongkong).

Die beste Praxistauglichkeit hat sich bisher für Companion Robots gezeigt: Pepper ist bereits in diversen Altenpflegeeinrichtungen in Pilotprojekten unterwegs und wurde von Bewohnerinnen und Bewohnern überwiegend mit großer Begeisterung aufgenommen. Die Pflegekräfte berichten eine deutliche Entlastung, und entgegen weitverbreiteter Befürchtungen wirke der Einsatz von Pepper keineswegs sozial isolierend: Bewohner, die zuvor nach dem Mittagessen einsam auf dem Balkon geraucht hätten, würden es nun vorziehen, an Bewegungs- und Gedächtnisspielen mit Pepper in der Gruppe teilzunehmen.

Dabei sei die Interaktion mit Pflegerobotern kein Pflichtprogramm für die Bewohner, und auf den Erhalt der Privatsphäre werde großen Wert gelegt. Die Projektpartner führten sorgfältige Datenschutz-Folgenabschätzungen durch, wie von der DSGVO gefordert – oft Pionierarbeit, da die DSGVO in vielen Fällen wenig konkret ist und auch von den Aufsichtsbehörden erst einmal interpretiert werden muss.

 

Möglich ist es sogar, dass der Einsatz von Robotern in der Pflege auf lange Sicht von einigen Patientinnen und Patienten als taktvoller und schützender für die Privatsphäre wahrgenommen wird als die Interaktion mit menschlichem Pflegepersonal. So berichten Pflegekräfte schon heute, dass Patientinnen und Bewohnerinnen sich nicht beim täglichen Waschen helfen lassen möchten, wenn nur männliche Kollegen für diesen Dienst eingeteilt sind. Dies gilt umso mehr, wenn Patientinnen aus noch konservativeren Kulturen wie beispielsweise dem arabischen Raum zugewandert sind.

Realistischerweise sind wir von der Entwicklung eines Roboters, der so feinfühlig ist, dass er beim Waschen helfen kann, noch weit entfernt. Selbst die Entwicklung von Robear – einem humanoiden Roboter, der Patienten auf den Arm nehmen und umlagern kann – wurde Ende 2018 wegen mangelnder Akzeptanz eingestellt. Und schließlich müssen praktikable und menschlich einwandfreie Handlungsrichtlinien gefunden werden, um zu vermeiden, dass zukünftig vielleicht mögliche echte Roboterpflege aus Kosten- und Effizienzgründen den menschlichen Kontakt vollständig ersetzt.

Mit all diesen Fragen – und noch weiteren – beschäftigt sich das Praxiszentrum, das über seinen Sprecher Ingolf Rascher (Management4Health und Ruhr-Uni Bochum) kontaktiert werden kann. Für Startups, die in den Bereichen Künstliche Intelligenz und/oder neue Technologien im Gesundheitswesen aktiv sind, kann die Mitarbeit spannend werden. Denn: Welche Region in Deutschland hat mit der hohen Dichte an Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bessere Chancen, auf dem Gebiet der Robotik und KI in der Pflege führend zu werden? Rascher dazu: „Mitmachen ist erwünscht!“

Gastbeitrag von Dr. Christina Czeschik

Quelle

 

Der digitale Praktikant der Caritas Moers stellt sich im Rahmen der 50 Jahrfeier der Öffentlichkeit vor.

Der digitale Praktikant der Caritas Moers stellt sich im Rahmen der 50 Jahrfeier der Öffentlichkeit vor.

Die AG Robotik NRW trifft sich im Roboterrstaurant  „Neue Epoche“ in Moers und bespricht das weitere Vorgehen.

Themen waren insbesondere:

  • Datenschutzrechtliche Fragestellungen und die Musteranmeldungen (DSFA) für den Praxiseinsatz
  • Der Prozess: „Begleitung und Unterstützungsdienste mit Dokumentationsmöglichkeit – Pflegeassistenz“ wurde beschlossen
  • Der Arbeitspunkt „Wirkung auf Teilnehmende“ soll durch die Forschungspartner intensiviert werden
  • Der Roboter TEMI wurde als nächste Plattform vorgestellt
  • Leitthema für das weitere Vorgehen: Der verantwortungsvollen Umgang mit der Robotik geht vor schnellen Lösungen
(Foto Matthias Alfringhaus; im Bild Rainer E Becker und Matthias Hofmann von ShowBotiXX sowie Heinrich Recken vom Studienzentrum Pflege und Gesundheit der HFH)
(Foto Matthias Alfringhaus; im Bild Rainer E Becker und Matthias Hofmann von ShowBotiXX sowie Heinrich Recken vom Studienzentrum Pflege und Gesundheit der HFH)
(Foto ShowBottiXX)

AG Robotik im Demenzhaus ASB OberhausenDer digitale Patient im Demenzhaus ASB Oberhausen

Mehr Pflegezeit duch Digitalisierung - NRZ

AG Robotik im Demenzhaus ASB Oberhausen

AG Robotik im Demenzhaus ASB Oberhausen

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